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Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Klimadecke

Heiz- und Kühlsysteme im Vergleich

Von einem möglichst funktionalen und wirtschaftlichen Heiz- und Kühlsystem profitieren nicht nur die Nutzer – vor allem für Investoren lohnt es sich, hier genau hinzuschauen. Denn bei eingehender Betrachtung kann die beste Technik zugleich die rentabelste Lösung sein. In der Investition, weil sie zusätzliche Anlagen überflüssig macht. Im Energieverbrauch, weil sie jährlich Energiekosten spart. In der Wartung, weil sie Folgekosten reduziert. Und natürlich, weil sie dabei den Wert des Gebäudes steigert.

Die Trennung der Gewerke bedingt, dass der HLS-Planer das günstigste Lüftungssystem sucht, der Deckenbauer die günstigste Decke, der Anlagenbauer die günstigste Anlage und so weiter. Häufig geht die Einsparung in einem Bereich zu Lasten der Investitionskosten in einem anderen. Beispielsweise zieht der Einsatz einer günstigen Betonkernaktivierung einen erhöhten Aufwand in der Lüftungsanlage und den Energiekosten beim Transport der zusätzlichen Luft nach sich. Daher ist eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nur möglich, wenn alle Komponenten in die Betrachtung einbezogen werden.

In diesem Sinne haben wir für ein Bürogebäude mit 150 Arbeitsplätzen fünf gängige Heiz- und Kühlsysteme in einer möglichst realistischen Kostenschätzung verglichen.

Die Berechnungen basieren unter anderem auf den Vorgaben der VDI Richtlinie 60306030 und 2078:2015, der DIN EN 12831 sowie der DIN V 18599 und beziehen sich jeweils auf eine realistische Anlagentechnik, die von den Planungsexperten KTI und Renplan für uns ermittelt wurde. Wir sind dabei auch von einer Optimierung der Raumakustik ausgegangen, da sie für Büros in der Regel sinnvoll ist und das Ergebnis nicht zugunsten der Klimadecke verfälscht. Im Gegenteil: Wer auf Akustik-Optimierung verzichten kann, spart von allen verglichenen Systemen am meisten bei der Klimadecke.

 

Fazit

Schon in der Investition ist die Green Code Akustik-Klimadecke das wirtschaftlichste System in unserem Vergleich. Darüber hinaus verursacht sie die geringsten Energiekosten: Rechnet man die Wartungs- und Energiekosten nur 10 Jahre in die Zukunft, ergibt sich bereits bei linearer Berechnung ohne Preissteigerung eine beachtliche Ersparnis. Nebenbei ist der Vergleich auch sehr aufschlussreich für das Raumklima: Es wird deutlich, dass alle Systeme außer der Klimadecke mit hohen Luftwechselraten arbeiten und die Räume zu einem großen Anteil über Konvektion temperieren. Das verursacht unbehagliche Zugerscheinungen und wirbelt Staub in die Atemluft. Der hohe Strahlungsanteil der Klimadecke temperiert dagegen verstärkt die Oberflächen im Raum und trägt zu einem behaglicheren Raumklima bei. Angenehmer Nebeneffekt: Die Luftfeuchtigkeit ist im Heiz- und Kühlfall in einem sehr günstigen Bereich.

 

Die komplette Wirtschaftlichkeitsbetrachtung finden Sie in der Concrete Vision 2018

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